Greeting from Berlin

Städtetrip Berlin 2017 – Anreise und Nachtleben

Anfang Oktober hatte ich im Rahmen der Angular days die Möglichkeit einen Städtetrip nach Berlin zu unternehmen. Mit gemischten Erwartungen trat ich meine erste Berlin-Reise an: Da war einerseits die Unsicherheit, ob denn bzgl. der airberlin-Pleite mein Flug überhaupt stattfindet. Andererseits war ich gespannt, was mich als Landei in der Millionenmetropole Berlin so alles erwartet.

Trotzdem freute ich mich darauf und schätze die Möglichkeit, dass ich hier Beruf und Freizeit verbinden konnte und Berlin am Wochenende vor der Konferenz auf privaten Wegen erkunden durfte.

Ankunft Flughafen Tegel

Mit dem Flug hat alles ohne Probleme geklappt, auch die beliebten Airberlin Give-away-Schokoherzen gibt es noch, welche mittlerweile im Internet zu horrenden Preisen feilgeboten werden (vgl. Artikel vom Handelsblatt).

Air-berlin Giveaway Herz
airberlin Giveaway

Doch in Berlin am Flughafen Tegel angekommen, kam dann schnell Ernüchterung auf, als ich das rege Treiben sah und vor allem die vielen Leute, welche sich für den Flughafen-Shuttlebus TXL ins Zentrum bei der Haltestelle versammelt hatten und auf den Bus warteten.

Großstadtmensch oder Landei

Der Vergleich von Stadt und Land war vor allem in den letzten Jahren für mich immer wieder ein Thema im Bezug, wo man denn sesshaft werden will? Wo gibt es die besseren Jobaussichten und wie lässt sich das mit meiner Liebe zur Natur, den See und die Berge vereinen? Ich schätze die schöne Gegend des Salzkammerguts und bin auch vom Typ her ganz klar der Mensch, der sich in einem kleineren Ort wohler fühlt als in einer Großstadt. Doch so große Städte haben natürlich auch ihre Vorzüge, mal angefangen von den vielen Angeboten, sei es kulturell, kulinarisch oder für mich als Junggeselle die vielen Fortgehmöglichkeiten und Locations für junge Leute.

Flughafentransfer ins Stadtzentrum

Aber hier war ich nun am späten Freitagnachmittag und wartete mit all den anderen Reisenden auf den Bus, der nicht planmäßig fuhr und wo ich dann im Bus ein Gedränge, vergleichbar wie in einem meiner früheren Fortgehlokale, vorfand. Auf der annähernd 1,5h dauernden Fahrt, machte ich mir so meine Gedanken über die große weite Welt – ich hatte ja genügend Zeit ;). War es denn wirklich eine gute Entscheidung, diesen Städtetrip zu machen?

Endlich am Alexanderplatz in der Mitte Berlins angekommen, checkte ich im Hotel H4 Alexanderplatz ein und plante meine nächsten Schritte. Das Hotel ist sehr zentral gelegen und ich konnte auf der Fahrt zum Hotel auch schon einen Blick auf die beeindruckende Glaskuppel des Berliner Hauptbahnhofs und auf den bekannten Fernsehturm, eines der Wahrzeichen Berlins, erhaschen.

Berliner Hauptbahnhof
Berliner Hauptbahnhof
Nachtaufnahme vom Berliner Fernsehturm
Nachtaufnahme vom Berliner Fernsehturm

Natürlich will man als Single in meinen Alter auch das Nachtleben erkunden und nach einer kurzen Recherche stieß ich auf die Hafenbar, wo Freitags immer eine Schlagerparty stattfindet. Aber auch die Beschreibung der Location selbst ließ mein Seglerherz höher schlagen. Ein Großteil der Inneneinrichtung stammt von einem ausrangierten Bananendampfer, angefangen von Schiffsplanken, beleuchtete Bullaugen und Fischernetzen. Hört sich interessant an, also hatte ich nun einen Plan für den ersten Abend in Berlin.

Nachtleben von Berlin: Schlagerparty in der Hafenbar

Hafenbar Berlin
Hafenbar Berlin

Von außen eher unscheinbar betrat ich vorbei an Türstehern gegen 22 Uhr die Hafenbar. 8 Euro Eintritt und 1 Euro für die Garderobe (was ich aber recht praktisch fand, dass man hier seine Jacke abgeben konnte und diese danach sicher wieder unversehrt zurückbekommt) ist für das Gebotene ein fairer Preis. Die Bar ist sehr nett eingerichtet und in zwei Bereiche, einen Raucher und Nichtraucher-Bereich, aufgeteilt. Nichts hasse ich mehr, wenn man als überzeugter Nichtraucher nach einem lustigen Vorgehabend von Kopf bis Fuß nach kalten Rauch stinkt und die Kleidung erst mal an der frischen Luft ausgelüftet werden muss, bevor sie dann in die Schmutzwäsche wandert.

Der Nichtraucherbereich war bei weitem die geräumigere Location mit langer Bar und DJ, in puncto Nichtraucherschutz scheint hier Deutschland im Vergleich zu Österreich einen Schritt weiter zu sein.

Tanzfläche in der Hafenbar
Tanzfläche in der Hafenbar

Die von der Decke hängenden Schaukeln im Barbereich haben neben der deutschen Schlagermusik ebenso ihren Reiz und auch die Preise für Getränke finde ich mehr als angemessen. In Punkto Essen und Lebensmittel bin ich ja stark überteuerte österreichische Maßstäbe gewohnt und stelle dann immer mit Verwunderung fest, dass man hier in Deutschland spürbar günstiger weg kommt. Die Cocktails waren gut gemixt und die Bedienung an der Theke sehr freundlich.

Es war ganz schön viel los an diesem Freitagabend und man wurde sichtlich mitgerissen von der guten Laune der Barbesucher, von der Musik und dem stimmigen Ambiente.

Es war ein toller Fortgehabend im Zentrum Berlins in einer coolen Location, welche zum Wiederkommen einlädt. Der Besuch in der Hafenbar hat sich auf jeden Fall gelohnt und für all jene, die jetzt nicht so auf Schlager stehen, gibt es an Samstagen die Kaptains-Club-Party, wo neben bekannten Klassikern auch jede Menge Disco-Tracks aus internationalen musikalischen Gewässern aufgelegt werden.

Ausblick

Was ich an dem Wochenende in Berlin noch so alles erlebte und welche Sightseeing-Highlights ihr bei einem Berlin-Besuch auf keinen Fall verpassen dürft, erfährt ihr in den kommenden Blogbeiträgen:

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